Ehrlich? Dein Ernst?

„Lieber Rücken, das kannst du doch nicht wirklich ernst meinen, oder?
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Stolz habe ich ohne Wehwechen, Zwicken oder Zwacken zwei kürzere Läufe nach der Erkältung geschafft. Gestern dann ein Ruhetag und heute morgen schon ein paar sehnsüchtige Gedanken an den nächsten geplanten Lauf heute Abend.
Plötzlich, ganz unerwartet, ohne erkennbaren Auslöser, ein leichtes Ziehen rechts im Rücken an der Niere entlang, nicht ständig, aber bei bestimmten Bewegungen und Positionen.
Ach komm Melanie, das bildest du dir nur ein….
Aber nein, da, schon wieder und dieses Mal stärker.
Das ist doch schon wie verhext, seit Monaten geht es nun schon so: Hüfte, Erkältung, Rücken, Magen/Darm, Hüfte, Rücken, Erkältung…
Dazwischen sind immer mal ein paar langsame und kurze Läufe möglich, aber Kondition oder Distanz aufbauen ist so einfach nicht möglich. Ich halte schon sehr lange Ruhephasen für die jeweilige Genesung ein, warte bei jeder Erkältung wirklich bis das letzte Hüsteln weg ist, nur damit sich dann das nächste „Gebrechen“ anmelden kann.

Meine spirituelle Seite glaubt ja immer mehr, dass das Universum mir was sagen möchte, doch ich kann die Botschaft nicht ganz verstehen.
Nicht Laufen ist doch auch keine Lösung!

Nach langem Hin und Her und Grübel werde ich aber gleich die Laufschuhe schnürren und improvisieren, je nachdem wie es sich beim Laufen anfühlt. Freitag geht es wieder zur Physio, die zaubert mir diese „bösen Geister“ dann hoffentlich wieder weg.
Es steht nämlich im August ein Lauf an, für den ich Freiplätze gewonnen habe und ich wünsche mir, dass ich wenigstens auf den 5 km starten kann!

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Rauf und runter, gute und schlechte Tage

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Lange war es ruhig hier und ich habe auch schon überlegt, diesen Blog „einzustampfen“. Doch genau das ist das Leben!!
Durch diverse gesundheitliche Probleme wurde ich in vielen Bereichen ausgebremst und muss teilweise wieder ganz von vorne anfangen.
Das Laufen bis 5 km klappt einigermassen, doch es ist nicht wie vor der Hüftsehnenentzündung. Zwischen den einzelnen Läufen muss ich deutlich mehr Ruhetage einhalten. Das wiederum schlägt mir aufs Gemüt und leider auch aufs Gewicht, da ich nach wie vor einfach zu gerne esse.
Im Kopf passiert ganz viel, Pläne werden geschiedet, Ziele gesetzt und dann kommt es doch alles ganz anders. Da es Dinge gibt, die wir nicht ändern können, müssen wir eben die Einstellung zu diesen Dingen ändern. An einigen Tagen funktioniert es gut, an anderen Tagen weniger gut.
Aber AUFGEBEN gibt es nicht!

Deshalb werde ich diesen Blog nicht einstampfen, es ist ja auch niemand gezwungen hier mitzulesen. Die, die es interessiert, werde ich immer mal wieder mit auf meine Reise durchs Leben nehmen. Sport, Ernährung, Gesundheit, Figur und Gewicht, Alltägliches und auch Berufliches können Thema sein.

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Laufend raus aus 2014 und weiter geht’s

imageMein letzter Lauf in 2014 war beim Möllner Silvesterlauf mit tollen Mitläufern, Berliner, Punsch und einer unerwartet guten Zeit, dafür das ich gerade erst vorsichtig wieder mit dem Laufen angefangen habe.
Ich wollte die 4,2 km gerne um und bei 28 Minuten schaffen, also ein Schnitt von 7 min./km. Es war eine herrrliche Strecke am Lütauer See durch den Wald entlang mit einigen Hügeln und Brücken.
Es lief!!
Beim Zieleinlauf sah ich im Augenwinkel schon die 26 Minuten und dachte erst, ich hätte mich im Eifer des Gefechts verguckt, aber nein, hatte ich nicht – auch Runtastic zeigte 26:40 min. an.
Aber noch viel wichtiger: DIE LINKE HÜFTE MACHT MIT!!!!
Wenn das man kein gebührender Jahresabschluß ist!

2015 ging es dann mit etwas Hometraining weiter: Kniebeugen, Ausfallschritte, Liegestützen, Klimmzüge ( höhöhö eher der Versuch 😉 ). Ich muss immer noch auf meine läuferischen Ruhetage zwischen den Läufen achten, um die Hüfte nicht doch zu „verärgern“, die Zeit wird dann für die restliche Muskulatur genutzt.

Nach zwei Ruhetagen ging es dann heute, am Samstag, auf nach Lübeck zum Lauf-Treff:

imageAbsichtlich raus aus meiner „Komfortzone“, die Jungs und Mädels dort legen für meine Verhältnisse schon ein knackiges Tempo vor, welches ich so alleine wahrscheinlich noch nicht über diese Strecke laufen würde. Ich hatte auch ganz schön zu kämpfen, Gegenwind und am Ende auch noch bergauf, doch ich habe es geschafft!
An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Anja für die Begleitung und Unterhaltung auf der Strecke. Bei mir war nicht viel mit Reden 😉 aber ich habe dir gerne zugehört!

Das Schaffen der Strecke ist ja immer das Eine für mich, viel wichtiger ist aber: wie geht es der linken Hüfte im Anschluß?
Es geht ihr gut!!
Somit scheint dem Start beim Ahrensburger Lümmellauf am 18.01.2015 mit 5 km nichts mehr im Wege zu stehen.

Kurz vor dem Jahreswechsel musste ich dann noch Abschied nehmen:imageMeine Lieblingslaufschuhe hatten schon reichlich Kilometer auf der Sohle, aber irgendwie konnte ich mich nicht trennen.
Mein erstes Paar nach Beratung aus dem Fachgeschäft, denen ich es zu verdanken habe, das ich am Ball geblieben bin, weil die Knieschmerzen plötzlich weg waren und das Laufen so viel einfacher wurde.
Beim Anziehen zum nächsten Lauf hatte ich so ein merkwürdig luftiges Gefühl am Fuß und ich entdeckte den Riss 😦
Diese Materialermüdung traf also für mich die Entscheidung. Nun war es dann tatsächlich so weit. Doch wo etwas endet, kann auch immer etwas Neues beginnen … je nach Finanzlage adoptiere ich demnächst ein neues Paar Laufschuhe, eventuell aus der Familie der Trailrunning-Schuhe.

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Da is sie ja wieder…

imageGewisse Tiefen teilt Frau dann doch nicht so öffentlich mit und meistens erst recht nicht, wenn sie mitten drin steckt.
Ich wage zu behaupten, dass das Schlimmste überstanden ist und es langsam bergauf geht.

Das Laufen hat mir mehr gefehlt als es mir anfänglich während der Zwangspause bewusst war. Bei meinem ersten Lauf merkte ich, wie plötzlich eine Anspannung von mir abfiel und Freudentränen liefen. Da wurde mir erst klar, wie viel negative Energie das Nicht-Laufen bei mir aufgestaut hatte, neben eine paar Kilos zu viel auf den Hüften.
Anfänglich war ich sehr vorsichtig, beim Laufen und beim Freuen.
Passend zur Weihnachtszeit, wie ein Geschenk an mich selbst, kamen Sportsgeist, Wille, Eifer und Lauffreude zurück.
Um die Hüfte zu unterstützen und zu stabilisieren gibt es nun viele Stabi-Übungs-Einheiten gepaart mit Muskelaufbautraining.
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Eine Klimmzugstange für den Türrahmen ist bei uns eingezogen, Yogamatte und Kurzhanteln beherbergen wir ja schon länger und Maxim und ich haben einen Trimm-Dich-Pfad in Bad Schwartau unter die Lupe genommen um Abwechslung zu haben. Maxim ist ja auch immer noch auf der Suche nach seiner sportlichen Herausforderung und spielt Fußball eigentlich nur, um überhaupt Sport zu machen.
Momentan steht Muskelkater auf der Tagesordnung, es geht also nur sehr langsam voran, doch für die Motivation habe ich am 31.12.2014 den Möllner Silvester-Lauf gemeldet. Zwar nur die kürzere Strecke mit 4 km, aber Hauptsache Raus und Dabeisein!!
Am 18. 01. möchte ich dann beim Ahrensburger Lümmellauf starten um mich auf mein nächstes größeres Ziel im April 2015 einzustimmen:
Hamburger Haspa-Marathon-Staffel.

Ja, für das Jahr 2015 gibt es ein paar kleine und größere Pläne, Träume und Ziele!
Allem voran habe ich mir ein paar neue Läufe rausgesucht, ich möchte Klimmzüge schaffen und in allen Lebensbereichen deutlich aktiver leben.

Ich werde hier nach und nach über die verschiedenen Projekte schreiben.
Klimmzüge zu schaffen wird wohl ein längeres Unterfangen werden, ich habe vor drei Tagen angefangen das Absenken zu üben, es klappte genau 3x und seit dem kann ich meine Arme kaum noch bewegen – MUSKELKATER vom Feinsten!

Und dann ist da noch das unbeliebteste Thema überhaupt: Abnehmen!
So ganz klammheimlich haben sich doch tatsächlich ca. 10 Kilo bei mir eingemietet, die natürlich NICHT bleiben dürfen. Ein kleiner erster Erfolg ist aber zu verzeichnen: über die Feiertage habe ich mein Gewicht gehalten, eher ein paar Gramm sogar weniger mit auf die Waage genommen.

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Rad-„Belastungstest“ für die Hüfte

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Nach knapp sechs Wochen ohne Sport, wegen einer schmerzhaften Hüftsehnenentzündung, habe ich mich heute morgen zusammen mit Maxim aufs Rad getraut, da mir echt die Decke auf den Kopf fiel. Nach wie vor zwickt die Hüfte bei bestimmten Belastungen aber die Sonne strahlte durchs Küchenfenster beim Frühstücken und es gab einfach kein Halten mehr für mich.
Maxim hat morgen seinen 14. Geburtstag, als Geschenk gab es schon vor ein paar Tagen ein Rad. Also schwangen wir uns auf die Räder und machten eine kleine Runde an der Straße entlang nach Berkenthin und zurück am Elbe-Lübeck-Kanal.
Ja, ja, so schnell baut sich Kondition ab: ich fuhr mit angenehmer Intensität, versuchte es mit gleichmäßiger Belastung und kam doch ganz schön ins Schnaufen.
ABER: kein Mucks von der Hüfte!!!
Jetzt heißt es abwarten und sehen wie es mir und meiner Hüfte in den nächsten Stunden geht.
Wenn alles gut geht, dann steht für Dienstag morgen Schwimmen auf dem Plan.
Da man ja bekanntlicher Weise den Tag nicht vor dem Abend loben soll, halte ich mich mit euphorischen Gefühlsäußerungen noch zurück 😉

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Gefühlter Tag 3.735 mit Zwangspause

Nein, so viele Tage sind es nicht, aber eben gefühlt.
Tatsächlich sind es seit dem Pönitzer Volkslauf 28 Tage ohne Laufe und mit reichlich Hüftschmerzen.
Zeitweise werde ich nachts wach weil ich auf der „falschen“ Seite liege, tagsüber zwickt es mal beim falschen Drehen, beim Strecken oder besonders beim Treppensteigen.
Die geliebten Gassirunden mit meinen Hunden fallen deutlich kürzer aus, ins Fitness-Studio traue ich mich nicht und auch wegen schwimmen bin ich noch skeptisch.

Zwischenzeitlich habe ich viel zu dem Thema gelesen und mich informiert. Eine Laufanalyse macht erst Sinn, wenn ich 5-10 Minuten auf dem Laufband aushalte. Ist momentan absolut nicht dran zu denken. Die Entzündung der Sehne selber setzt mir noch viel zu sehr zu. Da heißt es: Kühlen, Kühlen, Kühlen und Ruhe bewahren.

Verkriechen!!!
Zur Zeit meine bevorzugte Strategie. Die Laune leidet, das Frustfressen fängt wieder an, die Waage hat schon ihren Protest kundgetan und die Hosen fangen an zu kneifen.
Ich habe versucht mich abzulenken, die Zeit anderweitig zu nutzen, mir weitere und neue Interessen zuzulegen, aber noch fruchtet es nicht so recht.

Ja, sogar meine Gummibärchen tragen „Trauer“ 😉

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Fruchtküchle zum Mittag

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Sonntag Mittag, die übliche Frage: was essen wir?? Ich hatte Lust auf was Süßes mit vollwertigen Zutaten, aber ohne Industriezucker. Meine Jungs lieben alles was in Richtung Pfannkuchen geht, also etwas teigig-süßes aus der Pfanne.
Haferflocken mit der Kaffeemühle fein gemahlen, gemahlene Mandeln, Sojamehl, Dinkelmehl und etwas Backpulver vermengt und mit Soja-Reis-Milch zu einem dickflüssigen Teig angerührt. Rosinen kurz in heißem Wasser eingeweicht, in den Teig zusammen mit einer Banane, einem Apfel, einer Nektarine und etwas Ahornsirup gegeben und untergezogen.

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Keramikpfanne mit etwas Sesamöl erhitzt und drei Kleckse Teig ausgebacken.

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Das Ganze brauchte gar nicht lange, wurde schnell fest und blieb innen schön saftig.

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Ich bin immer noch wieder erstaunt was alles ohne Ei, Kuhmilch und ohne Kristallzucker geht und trotzdem, oder erst recht deshalb richtig lecker schmeckt. Wir sind pappsatt geworden und es sind noch 4 Küchle übrig.

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