Wieviel will oder sollte man heutzutage von sich preisgeben?

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Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram, Youtube, Blogs …
Wir können dort „konsumieren“ aber auch „konsumiert werden“.
Immer wieder überlege ich, genau wie gerade jetzt, was und wieviel macht man öffentlich? Warum tun wir es? Geht es um Anerkennung, Verständnis oder vielleicht auch um Motivation, Verpflichtung?
Wieviel von dem was wir zeigen oder gezeigt bekommen ist real?
Wollen die „Konsumenten“ das überhaupt sehen, begleiten und miterleben?
Da gibt es die, die Anteil nehmen, die, die Kritik üben und die, die es einfach kommentarlos übergehen.
Für mich stellt sich aktuell die Frage: möchte ich anderen Einblicke in meinen Kampf für ein gesünderes Leben gewähren? Könnte diese Öffentlichkeit mich stärker motivieren am Ball zu bleiben? Wen interssiert es, was kann an Kritik kommen und wieviel Öffentlichkeit ist gut?

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Über dalmadenco

Laufende vegane Tierheilpraktikerin mit zwei Jungs und einem Sack voll Haustieren
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5 Antworten zu Wieviel will oder sollte man heutzutage von sich preisgeben?

  1. Bibi schreibt:

    Hallo,
    sehr guter präziser Blog mit Fragen, die auch ich mir hin und wieder stelle. Und sicher nicht nur ich, sondern noch viele weitere Blogger.
    Ich selbst habe seit kurzem einen Food-und Fitnessblog. Ich habe bisher dort keine Fotos auf denen man mich erkennen kann. Okay, geht man dann auf die Facebookseite gerät man dann wohl doch irgendwie auf mein privates Profil. Ich mache das einfach um mein Wissen was Sport angeht zu teilen, andere zu motivieren und um anderen zu zeigen wie einfach gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise doch ist. Ich habe auf meiner Facebook-Seite ca. 60 Follower, die Resonanz ist sehr wenig, doch trotzdem mache ich das gern. Einfach um andere teilhaben zu lassen und vielleicht auch weil man auf sich selbst und seine Disziplin stolz ist und diese anderen zeigen möchte…Thema Anerkennung.
    Kurz gesagt, ich liebe Food- und Fitnessblogs, probiere ständig Rezepte aus anderen Blogs und Postern bei Instagram.
    Mich selbst motiviert es andere Blogs zu lesen, zu sehen was die oder der erreicht hat. „Oh man, die hat einen tollen Bauch, den will ich auch“ „Krasse Figur, wie macht die das?“ Oder „das sieht lecker aus, das probiere ich mal aus“.
    Ist halt ein schmaler Grat…mit diesen Blogs. Wieviel gebe ich preis, um immer noch etwas anonym zu sein..aber geht das überhaupt noch? Dieses Anonymsein seit es Internet gibt? Seit es Facebook und Co. gibt?

    • dalmadenco schreibt:

      Vielen lieben Dank für deine Antwort! Ich möchte andere eben auch gerne an meinem Weg teilhaben lassen, vielleicht auch in weniger schönen und einfachen Momenten, einfach um zu zeigen, dass wir alle nicht alleine kämpfen. Doch da schwingt auch eine Angst mit wie andere eben darauf reagieren. Wie reagieren die, die einen auch im realen Leben kennen und die, die sich hinter der Anonymität des Internet verstecken können?

      • Bibi schreibt:

        Also ich habe bisher positive (mehr) wie auch negative Erfahrungen gemacht. Meine Schwester ist da leider sehr beratungsresistent wenn es um Sport, Abnehmen, gesunde Ernährung usw. geht, aber da kann man leider nichts machen. Leider hat sie es mehr als nötig, aber das steht auf einem anderen Blatt. Das musste ich auch erstmal einsehen. Wie kann es sein, dass ich jemanden nicht mit meiner Leidenschaft „anstecke“?

        Ansonsten habe ich eine Menge Leute infiziert, meine Kollegen (in unserem 3er Büro machen alle Sport und ernähren sich bewusst), meine Eltern (verzichten auch immer mehr auf Zucker und einfache KH) Freunde,…. Es sind viele interessiert an dem was ich schaffe trotz gesundheitlicher Einschränkungen) freuen sich über neue Rezepte und natürlich noch mehr wenn sie probieren dürfen 🙂

  2. sui fēng schreibt:

    Ganz manchmal habe ich diesen Gedanken ebenfalls… Ich nutze meine Blogs (auch FB und Instagram) tatsächlich als Tagebücher. Aber es ist nicht alles öffentlich. Das, was jeder lesen darf, kann gelesen werden, alles andere ist nur für mich gesichert.

    Generell – ob nun auf „Tali’s Welt“ oder bei „suifeng“ – gilt für mich, dass ich sie für mich schreibe. Wenn andere daran Freude haben, sie als Motivations- und Informationsquelle nutzen, dann freut es ich sehr. Mir geht es beim Lesen von Blogartikel häufig ähnlich. Wenn sie nicht gelesen werden, dann ist es für mich auch okay 😀 !

    Ich mag deinen Blog! Auch wenn ich nicht immer kommentiere.

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